Zeichen der Hoffnung und des Lebens
Das Titelfoto des ASG-Sozialberichts: Kinder der neuen KiTa „Villa Hügel“ in Rösrath – eines von vielen Bauprojekten der ASG in 2019

Zeichen der Hoffnung und des Lebens

Die Antoniter Siedlungsgesellschaft hat ihren Geschäfts- und Sozialbericht für das Jahr 2019 vorgelegt.

2019 konnte die ASG wieder als ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr abschließen. Bei Umsatzerlösen von über 13 Mio. Euro konnte ein Jahresüberschuss von 766.000 Euro erwirtschaftet werden. Unter Berücksichtigung eines Eigenkapitals von rund 26 Mio. Euro ergab sich eine Rendite von 3,0 %. Neben 2,4 Mio. Euro, die die Gesellschaft in die Instandhaltung ihrer Wohnungen investierte, wurden fast 10 Mio. Euro für Sachanlagen aufgewendet. Geplant ist noch in diesem Jahr der Beginn von drei neuen Bauvorhaben mit einer Investitionssumme von rund 11 Mio. Euro.

Geschäfts- und Sozialbericht 2019 der Antoniter Siedlungsgesellschaft

Die Titelbilder des soeben erschienenen Geschäfts- und Sozialberichts für das Jahr 2019 der Antoniter Siedlungsgesellschaft im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG) zeigen Fotografien der Kindertagesstätte „Villa Hügel“ in Rösrath, die im August letzten Jahres ihren Betrieb aufgenommen hat. Bilder, die in diesem Jahr „ganz bewusst im Zeichen der Hoffnung und des Lebens“ stehen, betont ASG-Geschäftsführer Guido Stephan in seinem Vorwort zum Geschäftsbericht.

Entstanden ist der Neubau auf dem Grundstück der evangelischen Versöhnungskirche der Kirchengemeinde Rösrath nach nur einem guten Jahr Bauzeit. Das Projekt zeige vorbildhaft, wie leistungsfähig und zuverlässig die ASG den Auftrag ihrer Gesellschafter erfülle und wie eng sie mit ihren evangelischen Partnern zusammenarbeite. „Doch in diesen Tagen, die so einschneidend geprägt sind von der Corona-Pandemie, kann ich auch nicht davon schweigen, dass vor allem unsere Kinder in besonderem Maße unter den Einschränkungen leiden, die unser Leben derzeit bestimmen“, so Stephan.

Die soziale Ausrichtung der ASG hat schwerpunktmäßig seit ihrer Gründung im Jahr 1951 immer schon den gesellschaftlichen Gruppen gegolten, die besonderer Anteilnahme, Hilfe und Unterstützung bedürfen. Dies zeigt sich – wie man an vielen Beispielen im Sozialbericht sehen kann – im Bereitstellen von Wohnungen für ältere Menschen oder der Einrichtung von Wohngruppen für demenziell Erkrankte. Aber auch Familien und Menschen in Not oder mit Betreuungsbedarf, Jugendliche, alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern, die Hilfe und Unterstützung benötigen, und nicht zuletzt Kinder – wie etwa in der neugebauten KiTa – haben bei der ASG ein Zuhause gefunden.

Rund 1.100 Veranstaltungen organisierte das Sozialmanagement der Wohnungsbaugesellschaft wie in jedem Jahr auch 2019 für ältere Mieterinnen und Mieter. Stephan hofft, dass sich diese Arbeit in der Zukunft fortsetzen wird. „Sollten wir im nächsten Jahr nur wenig berichten können, was sonst die große soziale Qualität unseres Betreuungsangebotes ausmacht? Das wäre ein tiefer Einschnitt. Kaum jemand kann derzeit überblicken, wie weit der coronabedingte Lockdown unsere Volkswirtschaften beeinträchtigen wird“, stellt er besorgt fest.

Verbundenheit und Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche und der Diakonie

Die gute Kooperation der ASG mit der Evangelischen Kirche und der Diakonie in Köln und Region spiegelt sich in beispielhaften aktuellen Bauprojekten wieder, die im Geschäftsbericht vorgestellt werden. Als Bauherrenvertreter, Projektsteuerer, Projektentwickler, aber auch in der Planung und Ausführung steht die Gesellschaft vielen Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenverbands kompetent zur Seite. So organisierte sie zum Beispiel 2018 die Auslobung eines Architektenwettbewerbs für die Erweiterung und Modernisierung der Erlöserkirche in Köln-Vingst.

In der derzeitigen Entwurfsphase übernimmt die ASG die Koordination aller beteiligten Planer. Für das Projekt „Campus Kartause“ vertritt die ASG in fachlichen Angelegenheiten den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim hat der ASG 2019 die Projektsteuerung – also die Steuerung von Qualitäten, Baukosten und Projektzeiten nach Vorgabe ihres Neubauplanungsausschusses – für ein Neubauprojekt in der Horionstraße übertragen. Für die Restaurierung der Kölner Trinitatiskirche hat die Gesellschaft 2019 die Planungen für die Restaurierung vorangetrieben und übernimmt nun die kompletten Architektenleistungen für den EKV. Auch eigene Bauprojekte plant die ASG – so zum Beispiel auf dem Grundstück der ehemaligen Jesus-Christus-Kirche in Köln-Esch, wo drei Mehrfamilienhäuser entstehen sollen.

Neben Bauprojekten, der Vermietung von über 1.700 eigenen Mietwohnungen und der Verwaltung von Immobilien Dritter hat sich die ASG mit ihrem Tochterunternehmen, der Grube & Räther GmbH, in den letzten Jahren zunehmend als Serviceunternehmen für immobilienwirtschaftliche Dienstleistungen ausgerichtet. Neben einem Garten- und Baumpflegeservice kamen nach und nach ein Hausmeister-, Handwerks- und Reinigungsservice hinzu.

 


Der Geschäftsbericht und Sozialbericht 2019 können per E-Mail (info@asg.koeln) oder telefonisch (0221 931211-23) im Sekretariat der ASG angefordert werden. Sie stehen auch unter www.asg.koeln als Download bereit.